Mit diesem Set wollten wir dem Land Tribut zollen, um dessen Weine die ganze Welt es beneidet: Frankreich!
Deshalb haben wir drei Weine ausgewählt, die die Vielfalt seiner Terroirs zeigen – mit ganz unterschiedlichen Farben, Klimazonen und Geschmacksprofilen. Zum Wohl!
Die Verkostung
Profi-Tipp: Es gibt eine optimale Reihenfolge für die Weinverkostung. Beginnen Sie mit Schaumweinen, gefolgt von Weiß- und Roséweinen, dann Rotweinen und schließlich lieblichen Weinen. So steigert sich die Intensität allmählich und regt die Geschmacksknospen an, ohne sie zu überfordern.
Die Weine sind in der optimalen Verkostungsreihenfolge angeordnet.
Die Verkostung vorbereiten
• Unsere Verkostungssets sind für ein optimales Geschmackserlebnis zusammengestellt. Sie entscheiden, ob Sie alle Weine des Sets auf einmal verkosten oder das Erlebnis auf mehrere Abende verteilen möchten!
• Die Füllmenge unserer Fläschchen ist so bemessen, dass 2 Personen die angebotenen Weine verkosten können.
• Achtung: Nicht alle Weine sollten bei derselben Temperatur getrunken werden. Bitte beachten Sie die ideale Trinktemperatur im beiliegenden Faltblatt oder in den Weinbeschreibungen unten.
Ein gutes Glas beeinflusst die Wahrnehmung des Weins erheblich, denn seine Form bestimmt unter anderem, wie sich die Aromen am oberen Glasrand zur Nase hin konzentrieren, wie gut der Wein durch die Größe der Kontaktfläche mit der Luft belüftet wird und welche Temperatur er durch den Kontakt mit dem Glas annimmt.
Für den Anfang empfehlen wir "INAO"-Gläser, deren Form wissenschaftlich für eine optimale Verkostung aller Weintypen entwickelt wurde.
Alternativ eignet sich jedes tulpenförmige Glas bestens, damit sich die Aromen im Glas entfalten und zur Nase hin konzentrieren können.
Eine Packung ungesalzene, neutrale Cracker eignet sich hervorragend, um den Gaumen zwischen den Weinen zu neutralisieren. Das darin enthaltene Mehl nimmt nämlich den Geschmack des vorherigen Weins auf und erfrischt die Geschmacksknospen, ohne einen neuen Geschmack im Mund zu hinterlassen.
Alternativ erfüllt jedes geschmacksneutrale Lebensmittel diesen Zweck: Brot, Brezeln und vor allem Wasser! So lässt sich eine "Gaumenermüdung" vermeiden, die entsteht, wenn sich zu viele Aromen überlagern.
Die Schritte der Verkostung
• Hinweis auf das Alter des Weins
Neigen Sie das Glas vor einem weißen Hintergrund, um einen jungen von einem älteren Wein zu unterscheiden.
• Hinweise auf den Alkohol- und Glycerolgehalt sowie den Restzuckergehalt
Halten Sie das Glas leicht geneigt und schwenken Sie es sanft, um zu beobachten, wie sich Tröpfchen bilden und an der Glaswand hinablaufen. Das sind die Tränen (oder Kirchenfenster) des Weins.
• Die erste Nase
Neigen Sie das Glas um 45° und führen Sie es ohne Schwenken an die Nase, um die ersten Aromen wahrzunehmen.
Dieser Schritt hilft vor allem dabei, Weinfehler zu erkennen: Korkton, Essigstich, Oxidation und Reduktion.
• Die zweite Nase
Schwenken Sie den Wein einige Sekunden im Glas. Dadurch wird er belüftet und setzt weitere Aromen frei.
In diesem Schritt sollten andere, weniger flüchtige Aromen hervortreten.
Nehmen Sie einen kleinen Schluck Wein und bewegen Sie ihn mit der Zunge im Mund, damit er alle Bereiche des Mundes benetzt und Sie sämtliche Geschmacksnuancen wahrnehmen können.
Die ultimative Technik ist die Retronasalwahrnehmung: Dabei ziehen Sie etwas Luft durch den Mund ein, während Sie den Wein im Mund behalten, und atmen anschließend durch die Nase aus.
Danach können Sie den Wein schlucken oder in ein kleines, dafür vorgesehenes Gefäß ausspucken.
Wissenswertes für Kenner
Radioaktivität kann helfen, das Alter eines Weins zu bestimmen
Um Fälschungen zu erkennen, lässt sich das Erntejahr eines Weins anhand seiner Radioaktivität bestimmen. Ist der Wein alt genug, können die verwendeten Trauben winzige Spuren aufweisen, die auf die ersten Atomtests und den Unfall von Tschernobyl zurückgehen.